Menschen sind über sie gemeinsam betreffende Angelegenheiten häufig uneins. Einige dieser Meinungsverschiedenheiten lassen sich leichter beilegen, andere schwerer. Das Projekt beschäftigt sich mit Dissensen, die sich besonders schwer beilegen lassen. Wir nennen sie »tiefe Meinungsverschiedenheiten« und verstehen darunter solche, die sich weder durch zwingende Argumente noch durch das Einholen zusätzlicher Information auflösen lassen, die auch nicht auf leicht erkennbaren Missverständnissen beruhen, die von erheblichem Gewicht sowie entscheidungs- oder regelungsbedürftig sind.

Das Projekt wird von Rechtswissenschaftlern und Philosophen getragen, bezieht aber auch Expertise aus Nachbardisziplinen wie der Psychologie ein. Es verfolgt den Umgang mit tiefen Meinungsverschiedenheiten in verschiedenen Anwendungsfeldern wie Politik, Religion und Forschungsbegutachtung.

International Conference

Disagreements in Ethics

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
July 7–9, 2016

Disagreement in ethics is pervasive and persistent, both among laymen and among trained philosophers. People disagree about first-order moral questions as well as about principles ('Should a moral theory be consequentialist or deontological? Particularist or generalist? Intuitionist or inferential?'). What is more, we constantly have to decide moral issues, many of which are of common interest and in need of regulation.

International Conference

Psychological Perspectives on Deep Disagreements

Christian-Albrechts Universität zu Kiel
September 15–16, 2016

Keynote Speakers:

Rainer Bromme (Universität Münster)
"How could we know what is true when even scientists disagree: Deep disagreements and the public understanding of science."

Linda Skitka (University of Illinois at Chicago)
"The social and political implications of moral conviction."

  • In Kooperation mit der Universität Kiel

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